top of page


Wenn jeder Erfolg nur das nächste Sprungbrett wird
Denn wenn jedes erreichte Ziel sofort zum neuen Mindeststandard wird, verliert Erfolg seinen Wert. Dann ist man vielleicht für einen kurzen Moment erleichtert, aber kaum wirklich zufrieden. Die Spannung fällt ab. Die Prüfung ist vorbei. Das Projekt ist abgeschlossen. Die neue Position erreicht. Statt Stolz bleibt manchmal eine Leere oder erneut die Frage: Was kommt als Nächstes?
Das kann sich fast suchähnlich anfühlen. Das nächste Ziel verspricht wieder Spannung, Anerkennung
bkiffner
18. Aug.5 Min. Lesezeit


Wenn gute Arbeit nie gut genug ist
Berufsstolz ist keine Krankheit. Sorgfalt ist kein Problem. Qualität abzuliefern, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Arbeit ernst zu nehmen, sind wertvolle Eigenschaften. Problematisch wird es meiner Erfahrung nach dann, wenn „gut“ innerlich nicht mehr vorkommt. Wenn „sehr gut“ nicht mehr ankommt. Wenn Lob sofort relativiert wird und im eigenen Kopf nur noch ein Satz übrig bleibt: „Nicht gut genug.“
Ich glaube, bei mir gab es einige Situationen, die dieses Muster ver
bkiffner
11. Aug.5 Min. Lesezeit


Warum du glaubst, funktionieren zu müssen
Zuverlässigkeit, Disziplin und Durchhalten sind wertvolle Eigenschaften. Doch was passiert, wenn Funktionieren zum Dauerzustand wird und wir nicht mehr bewusst entscheiden, wann wir unsere eigenen Grenzen überschreiten?
Funktionieren ist nicht grundsätzlich das Problem. Problematisch wird es, wenn wir gar keinen anderen Zustand mehr kennen.
bkiffner
28. Juli4 Min. Lesezeit


Wenn Engagement plötzlich zur Belastung wird
Warum wird aus freiwilligem Engagement irgendwann eine Belastung? Dieser Beitrag zeigt, wie sich Erwartungen unbemerkt verändern und weshalb gerade engagierte Mitarbeitende Gefahr laufen, sich selbst zu verlieren.
bkiffner
14. Juli3 Min. Lesezeit


Warum Mitarbeitende aufhören, Verantwortung zu übernehmen
Warum engagierte Mitarbeitende mit der Zeit aufhören, Verantwortung zu übernehmen. Ein persönlicher Erfahrungsbericht über Kontrolle, Vertrauen, Eigeninitiative und die Rolle guter Führung.
bkiffner
7. Juli4 Min. Lesezeit


Warum deine besten Mitarbeiter nicht kündigen, sondern erst still werden
Betrachte Leistung niemals als Normalzustand.
Nur weil jemand dauerhaft liefert, heißt das nicht, dass diese Leistung dauerhaft gesund ist. Viele gute Mitarbeitende werden Opfer ihrer eigenen Zuverlässigkeit.
Weil aus Ausnahme irgendwann Erwartung wird und aus Engagement irgendwann Erschöpfung.
Genau an diesem Punkt wird Coaching spannend. Denn viele Führungskräfte reagieren erst auf Symptome.
bkiffner
16. Juni3 Min. Lesezeit


Warum du dich entschuldigst, obwohl du nichts falsch gemacht hast, und was das über dein Arbeitsumfeld verrät
Viele verstecken ihre Authentizität. Viele werden leiser. Viele formen mit der Zeit eine schlechte Kopie von sich selbst, nur um möglichst ohne Reibung und Konflikte durch den Alltag zu kommen. Und genau da wird es spannend. Denn vielleicht ist die eigentliche Frage nicht, warum du dich entschuldigst. Sondern: Seit wann glaubst du eigentlich, dass du dich für dein normales Menschsein entschuldigen musst?
bkiffner
19. Mai3 Min. Lesezeit


Warum du im Job plötzlich nicht mehr du selbst bist
. Im privaten Umfeld erzählst du vielleicht von deinem Job, von langen Arbeitszeiten, hohem Druck, Stress im Betrieb, von Konflikten im Team oder vom Schichtsystem und der Belastung.
Und oft kommt dann genau die Reaktion zurück: ein skeptischer Blick, ein kurzes „Aha“ oder schlicht Unverständnis oder besser gesagt Ungläubigkeit. Nicht unbedingt böse gemeint, aber spürbar. Denn viele haben keine Vorstellung, wie es ist, in der Gastro zu arbeiten.
bkiffner
12. Mai3 Min. Lesezeit


Wie sich dein Leben verändert, wenn du anfängst Grenzen zu setzen
Und das Wichtigste: Du hörst auf, dich selbst permanent zu übergehen. Was viele am Anfang nicht glauben: Es gibt einen unterschätzten Effekt! Du gewinnst Respekt.
Menschen merken: Da ist eine Grenze. Und plötzlich passiert etwas:
weniger Diskussionen
mehr Klarheit
weniger „Kannst du mal schnell…?“
Die Leute wissen, woran sie bei dir sind. Und das verändert deinen ganzen Arbeitsalltag.
Ich nehme dir die Illusion direkt: Nicht jeder wird das feiern. Manche reagier
bkiffner
28. Apr.2 Min. Lesezeit


Wie du Nein sagst, ohne dein Team gegen dich aufzubringen
Dein Nein ist kein Problem Denn es deckt ein Problem auf.
Und jetzt kommt der wichtige Punkt: Du bist nicht verantwortlich für das System.
Was meine ich mit „System“?
Das sind Strukturen im Betrieb wie Personalmangel, schlechte Planung, fehlende Prozesse oder unrealistische Erwartungen. Wenn du ständig einspringst, hältst du dieses System künstlich am Leben. Dein Nein macht sichtbar, wo es eigentlich hakt.
bkiffner
14. Apr.3 Min. Lesezeit


Warum sich Nein sagen am Anfang falsch anfühlt
Sondern aus Gewohnheit. Aus Prägung. Aus diesem Gefühl heraus, dass es „richtig“ ist. Das ist dein Standardprogramm. Und alles, was davon abweicht, fühlt sich erstmal falsch an. Deshalb mal ganz klar:
Es fühlt sich nicht falsch an, weil es falsch ist. Es fühlt sich falsch an, weil es neu ist.
bkiffner
1. Apr.3 Min. Lesezeit


Warum du Ja sagst, obwohl du Nein meinst
Dieses Nein zum Arbeitgeber war ein Ja zu mir selbst. Und ganz ehrlich: Am Anfang war das alles andere als leicht. Die gleichen Gedanken kamen wieder: „Was denken die jetzt?“ „Bin ich jetzt der, der nicht mehr hilft?“
Aber etwas hat sich verändert. Dieses bewusste Nein hat etwas mit mir gemacht.
Es hat sich… gut angefühlt. Wie ein kleiner Sieg. Wie ein Schlag, der endlich mal sitzt.
Ich habe meine freie Zeit geschützt. Ich habe für mich eingestanden. Ich habe angefangen, G
bkiffner
31. März3 Min. Lesezeit


Wenn Loyalität zur Firma krank macht
du gibst hier gerade Dinge auf, die dir niemand zurückgibt.
Deine Zeit. Deine Gesundheit. Deine Energie.
Und wofür? Für ein System, in dem du im Zweifel einfach ersetzt wirst.
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was da eigentlich passiert. Diese „Loyalität“ war keine Stärke. Sie war eine Mischung aus Prägung, Erwartung und dem Bedürfnis, es allen recht zu machen. Und ganz ehrlich: Sie hat mich kaputt gemacht. Ich war ständig angeschlagen, nie richtig gesund. Erkältu
bkiffner
24. März4 Min. Lesezeit


Warum gute Führung manchmal unbequem ist
Gute Führung ist oft unbequem.
In der Gastro gilt oft: Wer alles mitmacht, jedem gefallen will und jede Entscheidung hinauszögert, bleibt „beliebt“. Beliebt zu sein heißt aber nicht, dass dein Team gut geführt ist oder dass Qualität und Motivation stimmen. Gute Führung bedeutet, klar zu sagen, wo es langgeht, Prioritäten zu setzen und auch mal „Nein“ zu sagen, selbst wenn es Kritik oder Stirnrunzeln gibt. Dazu gehört auch, gelegentlich eine gesunde Portion Autorität zu zeige
bkiffner
10. März2 Min. Lesezeit


Durchhalten allein ist kein Führungsstil!
In der Gastro gilt oft: Wer noch steht, hat gewonnen. Egal, ob müde, gereizt oder innerlich längst leer. Hauptsache durchhalten. Aber was passiert, wenn genau das zum Führungsstil wird? Wenn Ausdauer plötzlich die Messlatte für „gute Führung“ ist – genau der Mythos, den ich im letzten Blog schon beleuchtet habe: der Mythos vom „belastbaren Gastro-Menschen“.
bkiffner
3. März2 Min. Lesezeit


Der Mythos vom belastbaren Gastro-Menschen
neben all den schönen Momenten lauert die andere Seite: lange Schichten, Überstunden, ständiger Druck. Lärm, Stress, Missverständnisse und Müdigkeit gehören genauso dazu. 10, 12, 14 Stunden am Tag sind keine Seltenheit, manchmal Wochen am Stück ohne freien Tag. Und warum? Weil es diesen unausgesprochenen Mythos des „belastbaren Gastro-Menschen“ gibt. Überall wird mehr verlangt, oft ohne Rücksicht auf die eigenen Kräfte oder das Privatleben. Wer flexibel ist, gilt als belastba
bkiffner
24. Feb.3 Min. Lesezeit


Verantwortung tragen, ohne sich selbst kaputt zu machen
Verantwortung kann etwas Gutes sein:
Sie gibt Sinn, Stolz, Identität. Sie zeigt, dass dir etwas anvertraut wird, dass man dir zutraut, Entscheidungen zu treffen, Abläufe zu steuern und Menschen zu führen. Verantwortung bedeutet Einfluss und die Möglichkeit, Dinge besser zu machen.
Aber wie bei so vielem hat auch diese Medaille eine Kehrseite. Druck, Stress, Erwartungen und Verantwortung, die sich irgendwann nicht mehr wie Gestaltung anfühlt, sondern wie ein Gewicht auf den
bkiffner
17. Feb.3 Min. Lesezeit
bottom of page
