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Gastrochaos & Coaching


Ich schreibe über das, was vorher passiert
Führung, Motivation und Teamkultur beginnen oft lange vor dem sichtbaren Problem. Ich schreibe über die kleinen Dynamiken, Erfahrungen und Fragen, die vorher entstehen – in der Gastronomie und überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten.
bkiffner
vor 3 Tagen6 Min. Lesezeit


Warum Hektik ansteckender ist als Motivation
Ruhe ist nicht Langsamkeit. Hektik ist nicht Geschwindigkeit. Das wird im Arbeitsalltag gerne verwechselt. Natürlich gibt es in der Gastronomie Situationen, in denen vieles gleichzeitig und vor allem schnell gehen muss.
bkiffner
1. Sept.4 Min. Lesezeit


Warum Führungskräfte oft die falschen Mitarbeitenden fördern
Kolleginnen und Kollegen merken, wie viel im Hintergrund tatsächlich getragen wurde. Die stille Leistung wird oft erst sichtbar, wenn sie verstummt.
Für Führungskräfte bedeutet das, genauer hinzusehen. Nicht nur auf diejenigen, die sich zeigen, sondern auch auf die, die tragen. Nicht nur auf den Auftritt, sondern auf das Ergebnis. Nicht nur auf Präsenz, sondern auf Wirkung.
bkiffner
25. Aug.5 Min. Lesezeit


Wenn jeder Erfolg nur das nächste Sprungbrett wird
Denn wenn jedes erreichte Ziel sofort zum neuen Mindeststandard wird, verliert Erfolg seinen Wert. Dann ist man vielleicht für einen kurzen Moment erleichtert, aber kaum wirklich zufrieden. Die Spannung fällt ab. Die Prüfung ist vorbei. Das Projekt ist abgeschlossen. Die neue Position erreicht. Statt Stolz bleibt manchmal eine Leere oder erneut die Frage: Was kommt als Nächstes?
Das kann sich fast suchähnlich anfühlen. Das nächste Ziel verspricht wieder Spannung, Anerkennung
bkiffner
18. Aug.5 Min. Lesezeit


Wenn gute Arbeit nie gut genug ist
Berufsstolz ist keine Krankheit. Sorgfalt ist kein Problem. Qualität abzuliefern, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Arbeit ernst zu nehmen, sind wertvolle Eigenschaften. Problematisch wird es meiner Erfahrung nach dann, wenn „gut“ innerlich nicht mehr vorkommt. Wenn „sehr gut“ nicht mehr ankommt. Wenn Lob sofort relativiert wird und im eigenen Kopf nur noch ein Satz übrig bleibt: „Nicht gut genug.“
Ich glaube, bei mir gab es einige Situationen, die dieses Muster ver
bkiffner
11. Aug.5 Min. Lesezeit


Warum Loslassen schwerer ist als Anpacken
Dann entsteht ein ziemlich perfider Kreislauf. Die Führungskraft greift ein, weil das Team unsicher wirkt. Das Team bleibt unsicher, weil die Führungskraft immer wieder eingreift. Anschließend fühlt sich die Führungskraft darin bestätigt, dass es ohne sie tatsächlich nicht funktioniert. Ein wunderbar selbst gebautes Problem. Man schafft die Abhängigkeit, unter der man später selbst leidet. Man steht sich dabei nicht nur selbst im Weg. Man steht vor allem anderen Menschen im W
bkiffner
4. Aug.5 Min. Lesezeit


Warum du glaubst, funktionieren zu müssen
Zuverlässigkeit, Disziplin und Durchhalten sind wertvolle Eigenschaften. Doch was passiert, wenn Funktionieren zum Dauerzustand wird und wir nicht mehr bewusst entscheiden, wann wir unsere eigenen Grenzen überschreiten?
Funktionieren ist nicht grundsätzlich das Problem. Problematisch wird es, wenn wir gar keinen anderen Zustand mehr kennen.
bkiffner
28. Juli4 Min. Lesezeit


Menschen vertrauen keiner perfekten Führungskraft. Sie vertrauen einer berechenbaren.
Aus Vertrauen wurde Kontrolle. Aus Freiraum wurde Misstrauen. Irgendwann stellte ich mir innerlich nur noch eine Frage:
Welcher Mensch begegnet
Heute, mit etwas Abstand, glaube ich gar nicht mehr, dass mein Sous Chef mir bewusst Steine in den Weg legen wollte. Vielleicht hatte er selbst Ängste. Vielleicht fühlte er sich bedroht. Vielleicht wollte er einfach die Kontrolle behalten. Ich weiß es bis heute nicht. Was ich aber weiß, ist etwas anderes: Für mich fühlte es sich unb
bkiffner
21. Juli3 Min. Lesezeit


Wenn Engagement plötzlich zur Belastung wird
Warum wird aus freiwilligem Engagement irgendwann eine Belastung? Dieser Beitrag zeigt, wie sich Erwartungen unbemerkt verändern und weshalb gerade engagierte Mitarbeitende Gefahr laufen, sich selbst zu verlieren.
bkiffner
14. Juli3 Min. Lesezeit


Warum Mitarbeitende aufhören, Verantwortung zu übernehmen
Warum engagierte Mitarbeitende mit der Zeit aufhören, Verantwortung zu übernehmen. Ein persönlicher Erfahrungsbericht über Kontrolle, Vertrauen, Eigeninitiative und die Rolle guter Führung.
bkiffner
7. Juli4 Min. Lesezeit


Warum Mitarbeitende keine Probleme ansprechen – obwohl sie welche haben
Viele Mitarbeitende sprechen Probleme nicht an, obwohl sie darunter leiden. In diesem Beitrag erfährst du, warum Schweigen oft nichts mit Zufriedenheit zu tun hat und wie Führungskräfte eine Kultur schaffen, in der Menschen offen reden.
bkiffner
30. Juni3 Min. Lesezeit


Warum Feedbackgespräche meistens zu spät kommen
kommt dann oft dieser Satz: „Warum hast du denn nichts gesagt?“
Kommt dir bekannt vor? Mir auch! Dann habe ich eine unbequeme, aber ehrliche Antwort darauf:
Weil das Gespräch nicht zu spät geführt wurde. Es wurde zu spät angefangen.
Ich schließe mich da übrigens mit ein. Wenn ich ehrlich auf meine Zeit als Führungskraft zurückblicke, habe ich Feedbackgespräche auch oft erst dann geführt, wenn es schon gebrannt hat. Und ich hatte dafür die gleichen Gründe wie viele andere
bkiffner
23. Juni3 Min. Lesezeit


Warum deine besten Mitarbeiter nicht kündigen, sondern erst still werden
Betrachte Leistung niemals als Normalzustand.
Nur weil jemand dauerhaft liefert, heißt das nicht, dass diese Leistung dauerhaft gesund ist. Viele gute Mitarbeitende werden Opfer ihrer eigenen Zuverlässigkeit.
Weil aus Ausnahme irgendwann Erwartung wird und aus Engagement irgendwann Erschöpfung.
Genau an diesem Punkt wird Coaching spannend. Denn viele Führungskräfte reagieren erst auf Symptome.
bkiffner
16. Juni3 Min. Lesezeit


Warum gute Mitarbeiter innerlich kündigen, lange bevor sie wirklich gehen
Die Person sucht nicht mehr nach Lösungen sondern nach Auswegen.
Spätestens hier wird es kritisch. Denn zwischen innerlicher Kündigung und der schriftlichen Kündigung liegen oft nur noch wenige Schritte um nicht zu sagen ein Papierdruck entfernt. Gerade deshalb sind diese kleinen bis mittelgroßen Warnsignale wichtig.
Vor allem für Führungskräfte.
bkiffner
9. Juni3 Min. Lesezeit


Die Falle der familiären Unternehmenskultur
Denn manchmal wird aus „familiär“ nicht Nähe, sondern Erwartung. Plötzlich verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Kritik fühlt sich persönlicher an. Schuldgefühle entstehen schneller. Und irgendwann merkt man:
Nein sagen wird plötzlich schwierig.
Vor allem in der Gastro kenne ich diesen Satz nur zu gut: „Wir ziehen das gemeinsam durch.“
Klingt stark. Klingt nach Teamgeist. Klingt nach Zusammenhalt. Bis Menschen krank arbeiten.
Bis Überstunden zum Standar
bkiffner
2. Juni3 Min. Lesezeit


Warum du dich entschuldigst, obwohl du nichts falsch gemacht hast, und was das über dein Arbeitsumfeld verrät
Viele verstecken ihre Authentizität. Viele werden leiser. Viele formen mit der Zeit eine schlechte Kopie von sich selbst, nur um möglichst ohne Reibung und Konflikte durch den Alltag zu kommen. Und genau da wird es spannend. Denn vielleicht ist die eigentliche Frage nicht, warum du dich entschuldigst. Sondern: Seit wann glaubst du eigentlich, dass du dich für dein normales Menschsein entschuldigen musst?
bkiffner
19. Mai3 Min. Lesezeit


Warum du im Job plötzlich nicht mehr du selbst bist
. Im privaten Umfeld erzählst du vielleicht von deinem Job, von langen Arbeitszeiten, hohem Druck, Stress im Betrieb, von Konflikten im Team oder vom Schichtsystem und der Belastung.
Und oft kommt dann genau die Reaktion zurück: ein skeptischer Blick, ein kurzes „Aha“ oder schlicht Unverständnis oder besser gesagt Ungläubigkeit. Nicht unbedingt böse gemeint, aber spürbar. Denn viele haben keine Vorstellung, wie es ist, in der Gastro zu arbeiten.
bkiffner
12. Mai3 Min. Lesezeit


Warum andere ein Problem damit haben, wenn du Grenzen setzt
Das fühlt sich persönlich an, ist es aber nicht.
Der eigentliche Grund ist: Diese Reaktionen haben nichts damit zu tun, dass dein Nein falsch ist. Sie haben damit zu tun, dass du nicht mehr funktionierst wie vorher. Früher warst du Teil eines Systems, das für andere bequem war. Jetzt bist du jemand, der Grenzen setzt. Und das zwingt andere, sich anzupassen. Genau das mögen die wenigsten.
Jetzt kommt der Punkt, an dem viele einknicken. Quasi der kritische Moment.
bkiffner
5. Mai3 Min. Lesezeit


Wie sich dein Leben verändert, wenn du anfängst Grenzen zu setzen
Und das Wichtigste: Du hörst auf, dich selbst permanent zu übergehen. Was viele am Anfang nicht glauben: Es gibt einen unterschätzten Effekt! Du gewinnst Respekt.
Menschen merken: Da ist eine Grenze. Und plötzlich passiert etwas:
weniger Diskussionen
mehr Klarheit
weniger „Kannst du mal schnell…?“
Die Leute wissen, woran sie bei dir sind. Und das verändert deinen ganzen Arbeitsalltag.
Ich nehme dir die Illusion direkt: Nicht jeder wird das feiern. Manche reagier
bkiffner
28. Apr.2 Min. Lesezeit


Warum du wieder in alte Muster zurückfällst und wie du das verhinderst
Ich denke, jeder kennt es: Man ist voller Tatendrang und will etwas verändern.
gesündere Ernährung. Mehr Bewegung. Regelmäßig ins Fitnessstudio gehen. Geld zur Seite legen, oder, wie in vielen Fällen hier, endlich anfangen, Nein zu sagen.
Dann kommt dieser Moment: Du sagst einmal bewusst Nein.
Und was passiert? Viele fühlen sich danach schlecht. Unsicher. Zweifel kommen hoch. Und beim nächsten Mal? Knickst du wieder ein. Willkommen zurück im alten Leben.
Genau hier scheit
bkiffner
21. Apr.2 Min. Lesezeit
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