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Wenn Engagement plötzlich zur Belastung wird
Warum wird aus freiwilligem Engagement irgendwann eine Belastung? Dieser Beitrag zeigt, wie sich Erwartungen unbemerkt verändern und weshalb gerade engagierte Mitarbeitende Gefahr laufen, sich selbst zu verlieren.
bkiffner
14. Juli3 Min. Lesezeit


Warum Feedbackgespräche meistens zu spät kommen
kommt dann oft dieser Satz: „Warum hast du denn nichts gesagt?“
Kommt dir bekannt vor? Mir auch! Dann habe ich eine unbequeme, aber ehrliche Antwort darauf:
Weil das Gespräch nicht zu spät geführt wurde. Es wurde zu spät angefangen.
Ich schließe mich da übrigens mit ein. Wenn ich ehrlich auf meine Zeit als Führungskraft zurückblicke, habe ich Feedbackgespräche auch oft erst dann geführt, wenn es schon gebrannt hat. Und ich hatte dafür die gleichen Gründe wie viele andere
bkiffner
23. Juni3 Min. Lesezeit


Warum deine besten Mitarbeiter nicht kündigen, sondern erst still werden
Betrachte Leistung niemals als Normalzustand.
Nur weil jemand dauerhaft liefert, heißt das nicht, dass diese Leistung dauerhaft gesund ist. Viele gute Mitarbeitende werden Opfer ihrer eigenen Zuverlässigkeit.
Weil aus Ausnahme irgendwann Erwartung wird und aus Engagement irgendwann Erschöpfung.
Genau an diesem Punkt wird Coaching spannend. Denn viele Führungskräfte reagieren erst auf Symptome.
bkiffner
16. Juni3 Min. Lesezeit


Die Falle der familiären Unternehmenskultur
Denn manchmal wird aus „familiär“ nicht Nähe, sondern Erwartung. Plötzlich verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Kritik fühlt sich persönlicher an. Schuldgefühle entstehen schneller. Und irgendwann merkt man:
Nein sagen wird plötzlich schwierig.
Vor allem in der Gastro kenne ich diesen Satz nur zu gut: „Wir ziehen das gemeinsam durch.“
Klingt stark. Klingt nach Teamgeist. Klingt nach Zusammenhalt. Bis Menschen krank arbeiten.
Bis Überstunden zum Standar
bkiffner
2. Juni3 Min. Lesezeit


Warum du dich entschuldigst, obwohl du nichts falsch gemacht hast, und was das über dein Arbeitsumfeld verrät
Viele verstecken ihre Authentizität. Viele werden leiser. Viele formen mit der Zeit eine schlechte Kopie von sich selbst, nur um möglichst ohne Reibung und Konflikte durch den Alltag zu kommen. Und genau da wird es spannend. Denn vielleicht ist die eigentliche Frage nicht, warum du dich entschuldigst. Sondern: Seit wann glaubst du eigentlich, dass du dich für dein normales Menschsein entschuldigen musst?
bkiffner
19. Mai3 Min. Lesezeit


Warum du im Job plötzlich nicht mehr du selbst bist
. Im privaten Umfeld erzählst du vielleicht von deinem Job, von langen Arbeitszeiten, hohem Druck, Stress im Betrieb, von Konflikten im Team oder vom Schichtsystem und der Belastung.
Und oft kommt dann genau die Reaktion zurück: ein skeptischer Blick, ein kurzes „Aha“ oder schlicht Unverständnis oder besser gesagt Ungläubigkeit. Nicht unbedingt böse gemeint, aber spürbar. Denn viele haben keine Vorstellung, wie es ist, in der Gastro zu arbeiten.
bkiffner
12. Mai3 Min. Lesezeit


Wie sich dein Leben verändert, wenn du anfängst Grenzen zu setzen
Und das Wichtigste: Du hörst auf, dich selbst permanent zu übergehen. Was viele am Anfang nicht glauben: Es gibt einen unterschätzten Effekt! Du gewinnst Respekt.
Menschen merken: Da ist eine Grenze. Und plötzlich passiert etwas:
weniger Diskussionen
mehr Klarheit
weniger „Kannst du mal schnell…?“
Die Leute wissen, woran sie bei dir sind. Und das verändert deinen ganzen Arbeitsalltag.
Ich nehme dir die Illusion direkt: Nicht jeder wird das feiern. Manche reagier
bkiffner
28. Apr.2 Min. Lesezeit


Warum sich Nein sagen am Anfang falsch anfühlt
Sondern aus Gewohnheit. Aus Prägung. Aus diesem Gefühl heraus, dass es „richtig“ ist. Das ist dein Standardprogramm. Und alles, was davon abweicht, fühlt sich erstmal falsch an. Deshalb mal ganz klar:
Es fühlt sich nicht falsch an, weil es falsch ist. Es fühlt sich falsch an, weil es neu ist.
bkiffner
1. Apr.3 Min. Lesezeit


Warum du Ja sagst, obwohl du Nein meinst
Dieses Nein zum Arbeitgeber war ein Ja zu mir selbst. Und ganz ehrlich: Am Anfang war das alles andere als leicht. Die gleichen Gedanken kamen wieder: „Was denken die jetzt?“ „Bin ich jetzt der, der nicht mehr hilft?“
Aber etwas hat sich verändert. Dieses bewusste Nein hat etwas mit mir gemacht.
Es hat sich… gut angefühlt. Wie ein kleiner Sieg. Wie ein Schlag, der endlich mal sitzt.
Ich habe meine freie Zeit geschützt. Ich habe für mich eingestanden. Ich habe angefangen, G
bkiffner
31. März3 Min. Lesezeit


Wenn Loyalität zur Firma krank macht
du gibst hier gerade Dinge auf, die dir niemand zurückgibt.
Deine Zeit. Deine Gesundheit. Deine Energie.
Und wofür? Für ein System, in dem du im Zweifel einfach ersetzt wirst.
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was da eigentlich passiert. Diese „Loyalität“ war keine Stärke. Sie war eine Mischung aus Prägung, Erwartung und dem Bedürfnis, es allen recht zu machen. Und ganz ehrlich: Sie hat mich kaputt gemacht. Ich war ständig angeschlagen, nie richtig gesund. Erkältu
bkiffner
24. März4 Min. Lesezeit


Warum gute Führung manchmal unbequem ist
Gute Führung ist oft unbequem.
In der Gastro gilt oft: Wer alles mitmacht, jedem gefallen will und jede Entscheidung hinauszögert, bleibt „beliebt“. Beliebt zu sein heißt aber nicht, dass dein Team gut geführt ist oder dass Qualität und Motivation stimmen. Gute Führung bedeutet, klar zu sagen, wo es langgeht, Prioritäten zu setzen und auch mal „Nein“ zu sagen, selbst wenn es Kritik oder Stirnrunzeln gibt. Dazu gehört auch, gelegentlich eine gesunde Portion Autorität zu zeige
bkiffner
10. März2 Min. Lesezeit


Durchhalten allein ist kein Führungsstil!
In der Gastro gilt oft: Wer noch steht, hat gewonnen. Egal, ob müde, gereizt oder innerlich längst leer. Hauptsache durchhalten. Aber was passiert, wenn genau das zum Führungsstil wird? Wenn Ausdauer plötzlich die Messlatte für „gute Führung“ ist – genau der Mythos, den ich im letzten Blog schon beleuchtet habe: der Mythos vom „belastbaren Gastro-Menschen“.
bkiffner
3. März2 Min. Lesezeit


Der Mythos vom belastbaren Gastro-Menschen
neben all den schönen Momenten lauert die andere Seite: lange Schichten, Überstunden, ständiger Druck. Lärm, Stress, Missverständnisse und Müdigkeit gehören genauso dazu. 10, 12, 14 Stunden am Tag sind keine Seltenheit, manchmal Wochen am Stück ohne freien Tag. Und warum? Weil es diesen unausgesprochenen Mythos des „belastbaren Gastro-Menschen“ gibt. Überall wird mehr verlangt, oft ohne Rücksicht auf die eigenen Kräfte oder das Privatleben. Wer flexibel ist, gilt als belastba
bkiffner
24. Feb.3 Min. Lesezeit


Wenn der Druck nicht mehr aufhört – Selbstführung in der Gastronomie
Die Lösung? Selbstführung und praxisnahes Coaching. Sich selbst beibringen, Grenzen zu setzen. Nein zu sagen. Klar und transparent zu kommunizieren, selbst unter Stress. Zu akzeptieren, dass man kein Sklave alter Arbeitsmodelle oder veralteter Glaubenssätze der Arbeitswelt mehr ist. Dass Druck abperlen kann, ohne schlechtes Gewissen. Dass man Feierabend genießen darf - nach acht oder neun Stunden - ohne sich selbst abzustrafen.
Im Coaching geht es genau darum, wieder Ordnung
bkiffner
3. Feb.3 Min. Lesezeit


Vom Herd zum Online Coaching – warum meine wichtigste Schule die Küche war
Es gibt diese Tage, an denen du in der Küche stehst, in den Pass schaust und genau weißt: Das wird heute kein Spaziergang. Das Bons Brett ist voll. Der Fleischlieferant ruft an, weil er die falschen Steaks gebracht hat. Der Azubi schaut dich mit leeren Augen an und fragt, ob man Risotto auch mit Basmati machen kann. Eigentlich eine gute Frage aber im falschen Moment.
Und irgendwo zwischen Pfanne, Pass und Puls denkst du dir zum ersten Mal ganz leise:
Warum mache ich das hie
bkiffner
22. Jan.4 Min. Lesezeit
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