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Ich schreibe über das, was vorher passiert
Führung, Motivation und Teamkultur beginnen oft lange vor dem sichtbaren Problem. Ich schreibe über die kleinen Dynamiken, Erfahrungen und Fragen, die vorher entstehen – in der Gastronomie und überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten.
bkiffner
8. Sept.6 Min. Lesezeit


Warum Hektik ansteckender ist als Motivation
Ruhe ist nicht Langsamkeit. Hektik ist nicht Geschwindigkeit. Das wird im Arbeitsalltag gerne verwechselt. Natürlich gibt es in der Gastronomie Situationen, in denen vieles gleichzeitig und vor allem schnell gehen muss.
bkiffner
1. Sept.4 Min. Lesezeit


Warum Führungskräfte oft die falschen Mitarbeitenden fördern
Kolleginnen und Kollegen merken, wie viel im Hintergrund tatsächlich getragen wurde. Die stille Leistung wird oft erst sichtbar, wenn sie verstummt.
Für Führungskräfte bedeutet das, genauer hinzusehen. Nicht nur auf diejenigen, die sich zeigen, sondern auch auf die, die tragen. Nicht nur auf den Auftritt, sondern auf das Ergebnis. Nicht nur auf Präsenz, sondern auf Wirkung.
bkiffner
25. Aug.5 Min. Lesezeit


Warum Loslassen schwerer ist als Anpacken
Dann entsteht ein ziemlich perfider Kreislauf. Die Führungskraft greift ein, weil das Team unsicher wirkt. Das Team bleibt unsicher, weil die Führungskraft immer wieder eingreift. Anschließend fühlt sich die Führungskraft darin bestätigt, dass es ohne sie tatsächlich nicht funktioniert. Ein wunderbar selbst gebautes Problem. Man schafft die Abhängigkeit, unter der man später selbst leidet. Man steht sich dabei nicht nur selbst im Weg. Man steht vor allem anderen Menschen im W
bkiffner
4. Aug.5 Min. Lesezeit


Wenn Engagement plötzlich zur Belastung wird
Warum wird aus freiwilligem Engagement irgendwann eine Belastung? Dieser Beitrag zeigt, wie sich Erwartungen unbemerkt verändern und weshalb gerade engagierte Mitarbeitende Gefahr laufen, sich selbst zu verlieren.
bkiffner
14. Juli3 Min. Lesezeit


Warum Mitarbeitende aufhören, Verantwortung zu übernehmen
Warum engagierte Mitarbeitende mit der Zeit aufhören, Verantwortung zu übernehmen. Ein persönlicher Erfahrungsbericht über Kontrolle, Vertrauen, Eigeninitiative und die Rolle guter Führung.
bkiffner
7. Juli4 Min. Lesezeit


Warum Mitarbeitende keine Probleme ansprechen – obwohl sie welche haben
Viele Mitarbeitende sprechen Probleme nicht an, obwohl sie darunter leiden. In diesem Beitrag erfährst du, warum Schweigen oft nichts mit Zufriedenheit zu tun hat und wie Führungskräfte eine Kultur schaffen, in der Menschen offen reden.
bkiffner
30. Juni3 Min. Lesezeit


Warum Feedbackgespräche meistens zu spät kommen
kommt dann oft dieser Satz: „Warum hast du denn nichts gesagt?“
Kommt dir bekannt vor? Mir auch! Dann habe ich eine unbequeme, aber ehrliche Antwort darauf:
Weil das Gespräch nicht zu spät geführt wurde. Es wurde zu spät angefangen.
Ich schließe mich da übrigens mit ein. Wenn ich ehrlich auf meine Zeit als Führungskraft zurückblicke, habe ich Feedbackgespräche auch oft erst dann geführt, wenn es schon gebrannt hat. Und ich hatte dafür die gleichen Gründe wie viele andere
bkiffner
23. Juni3 Min. Lesezeit


Die Falle der familiären Unternehmenskultur
Denn manchmal wird aus „familiär“ nicht Nähe, sondern Erwartung. Plötzlich verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Kritik fühlt sich persönlicher an. Schuldgefühle entstehen schneller. Und irgendwann merkt man:
Nein sagen wird plötzlich schwierig.
Vor allem in der Gastro kenne ich diesen Satz nur zu gut: „Wir ziehen das gemeinsam durch.“
Klingt stark. Klingt nach Teamgeist. Klingt nach Zusammenhalt. Bis Menschen krank arbeiten.
Bis Überstunden zum Standar
bkiffner
2. Juni3 Min. Lesezeit


Warum du dich entschuldigst, obwohl du nichts falsch gemacht hast, und was das über dein Arbeitsumfeld verrät
Viele verstecken ihre Authentizität. Viele werden leiser. Viele formen mit der Zeit eine schlechte Kopie von sich selbst, nur um möglichst ohne Reibung und Konflikte durch den Alltag zu kommen. Und genau da wird es spannend. Denn vielleicht ist die eigentliche Frage nicht, warum du dich entschuldigst. Sondern: Seit wann glaubst du eigentlich, dass du dich für dein normales Menschsein entschuldigen musst?
bkiffner
19. Mai3 Min. Lesezeit


Warum du im Job plötzlich nicht mehr du selbst bist
. Im privaten Umfeld erzählst du vielleicht von deinem Job, von langen Arbeitszeiten, hohem Druck, Stress im Betrieb, von Konflikten im Team oder vom Schichtsystem und der Belastung.
Und oft kommt dann genau die Reaktion zurück: ein skeptischer Blick, ein kurzes „Aha“ oder schlicht Unverständnis oder besser gesagt Ungläubigkeit. Nicht unbedingt böse gemeint, aber spürbar. Denn viele haben keine Vorstellung, wie es ist, in der Gastro zu arbeiten.
bkiffner
12. Mai3 Min. Lesezeit


Warum andere ein Problem damit haben, wenn du Grenzen setzt
Das fühlt sich persönlich an, ist es aber nicht.
Der eigentliche Grund ist: Diese Reaktionen haben nichts damit zu tun, dass dein Nein falsch ist. Sie haben damit zu tun, dass du nicht mehr funktionierst wie vorher. Früher warst du Teil eines Systems, das für andere bequem war. Jetzt bist du jemand, der Grenzen setzt. Und das zwingt andere, sich anzupassen. Genau das mögen die wenigsten.
Jetzt kommt der Punkt, an dem viele einknicken. Quasi der kritische Moment.
bkiffner
5. Mai3 Min. Lesezeit


Wie sich dein Leben verändert, wenn du anfängst Grenzen zu setzen
Und das Wichtigste: Du hörst auf, dich selbst permanent zu übergehen. Was viele am Anfang nicht glauben: Es gibt einen unterschätzten Effekt! Du gewinnst Respekt.
Menschen merken: Da ist eine Grenze. Und plötzlich passiert etwas:
weniger Diskussionen
mehr Klarheit
weniger „Kannst du mal schnell…?“
Die Leute wissen, woran sie bei dir sind. Und das verändert deinen ganzen Arbeitsalltag.
Ich nehme dir die Illusion direkt: Nicht jeder wird das feiern. Manche reagier
bkiffner
28. Apr.2 Min. Lesezeit


Warum du wieder in alte Muster zurückfällst und wie du das verhinderst
Ich denke, jeder kennt es: Man ist voller Tatendrang und will etwas verändern.
gesündere Ernährung. Mehr Bewegung. Regelmäßig ins Fitnessstudio gehen. Geld zur Seite legen, oder, wie in vielen Fällen hier, endlich anfangen, Nein zu sagen.
Dann kommt dieser Moment: Du sagst einmal bewusst Nein.
Und was passiert? Viele fühlen sich danach schlecht. Unsicher. Zweifel kommen hoch. Und beim nächsten Mal? Knickst du wieder ein. Willkommen zurück im alten Leben.
Genau hier scheit
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21. Apr.2 Min. Lesezeit


Warum du Ja sagst, obwohl du Nein meinst
Dieses Nein zum Arbeitgeber war ein Ja zu mir selbst. Und ganz ehrlich: Am Anfang war das alles andere als leicht. Die gleichen Gedanken kamen wieder: „Was denken die jetzt?“ „Bin ich jetzt der, der nicht mehr hilft?“
Aber etwas hat sich verändert. Dieses bewusste Nein hat etwas mit mir gemacht.
Es hat sich… gut angefühlt. Wie ein kleiner Sieg. Wie ein Schlag, der endlich mal sitzt.
Ich habe meine freie Zeit geschützt. Ich habe für mich eingestanden. Ich habe angefangen, G
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31. März3 Min. Lesezeit


Wenn Loyalität zur Firma krank macht
du gibst hier gerade Dinge auf, die dir niemand zurückgibt.
Deine Zeit. Deine Gesundheit. Deine Energie.
Und wofür? Für ein System, in dem du im Zweifel einfach ersetzt wirst.
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was da eigentlich passiert. Diese „Loyalität“ war keine Stärke. Sie war eine Mischung aus Prägung, Erwartung und dem Bedürfnis, es allen recht zu machen. Und ganz ehrlich: Sie hat mich kaputt gemacht. Ich war ständig angeschlagen, nie richtig gesund. Erkältu
bkiffner
24. März4 Min. Lesezeit


Chaos im Probekochen – oder wie Ego die Küche lahmlegt
Plötzlich tauchte jeder auf, der „etwas beitragen“ wollte: Serviceleiter und Stellvertreter, klar die haben das Recht dabei zu sein. Dann der Rezeptionsleiter, das Housekeeping, der Direktor mit Assistentin und noch ein paar Menschen, die eigentlich gar nichts mit der Küche zu tun hatten. Nachdem sie sich wie eine Herde Heuschrecken den Bauch vollgeschlagen und Teller sowie alles im Umkreis von 50 cm eingesaut hatten, wollte jeder kommentieren, verbessern, seine Meinung kundt
bkiffner
17. März2 Min. Lesezeit


Warum gute Führung manchmal unbequem ist
Gute Führung ist oft unbequem.
In der Gastro gilt oft: Wer alles mitmacht, jedem gefallen will und jede Entscheidung hinauszögert, bleibt „beliebt“. Beliebt zu sein heißt aber nicht, dass dein Team gut geführt ist oder dass Qualität und Motivation stimmen. Gute Führung bedeutet, klar zu sagen, wo es langgeht, Prioritäten zu setzen und auch mal „Nein“ zu sagen, selbst wenn es Kritik oder Stirnrunzeln gibt. Dazu gehört auch, gelegentlich eine gesunde Portion Autorität zu zeige
bkiffner
10. März2 Min. Lesezeit


Durchhalten allein ist kein Führungsstil!
In der Gastro gilt oft: Wer noch steht, hat gewonnen. Egal, ob müde, gereizt oder innerlich längst leer. Hauptsache durchhalten. Aber was passiert, wenn genau das zum Führungsstil wird? Wenn Ausdauer plötzlich die Messlatte für „gute Führung“ ist – genau der Mythos, den ich im letzten Blog schon beleuchtet habe: der Mythos vom „belastbaren Gastro-Menschen“.
bkiffner
3. März2 Min. Lesezeit


Der Mythos vom belastbaren Gastro-Menschen
neben all den schönen Momenten lauert die andere Seite: lange Schichten, Überstunden, ständiger Druck. Lärm, Stress, Missverständnisse und Müdigkeit gehören genauso dazu. 10, 12, 14 Stunden am Tag sind keine Seltenheit, manchmal Wochen am Stück ohne freien Tag. Und warum? Weil es diesen unausgesprochenen Mythos des „belastbaren Gastro-Menschen“ gibt. Überall wird mehr verlangt, oft ohne Rücksicht auf die eigenen Kräfte oder das Privatleben. Wer flexibel ist, gilt als belastba
bkiffner
24. Feb.3 Min. Lesezeit
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